... 3 4 5 6 7 8 9 10 11 ...
News/Special Offers
Artists
Catalogue/Shop
Tours
Links
About ECM
October 21 , 2011

Reviews of the Week

In BBC Music Magazine, Michael Church hails Amina Alaoui’s Arco Iris as "exquisite from start to finish, and (the recording) respendently justifies the intention of the liner note – to explore the emotional geography of the Morisco soul, fed as it is by the different religious traditions of North Africa and the Iberian performances on oud, violin, guitar, mandolin, and percussion, she sings everything from fado to tarab, using texts from medieval Andalusia."

In Jazz Journal, David Foxall writes about Navidad de los Andes by brothers Dino and Felix Saluzzi and Anja Lechner: "If you are an ECM fan, this recording may sound exquisitely close to genius. Stand out moments include the extraordinary unison of tenor sax and cello part way through `Requerdos de Bohemia´, the delicate and uplifiting cello and bandoneon intro to `Sucesos´, and the rapid mood changes of `Candor/Soledad´. [...] Dino Saluzzi is one of those masters of the bandoneon/concertina/squeezebox family that can avoid cliché at every turn, elevating the instrument to the heights of musicianship and expression. Some instruments are so distinctive in tone and timbre that it’s easy to only hear the sound; with Saluzzi, you hear the music."

Chick Corea and Stefano Bollani receive high praise for their live duet recording Orvieto. Mario-Felix Vogt in FonoForum: "Was Corea und Bollani aus den bekannten und beliebten Standards machen, ist ein kleines Wunder. Da klingt eine Bossa mal, als hätte sie Olivier Messiaen neu harmonisiert, und in den frei improvisierten Teilen offenbaren die Pianisten neben ihrer Freude am Virtuosen auch immer wieder ihre Vorliebe für die atonalen Klänge der Neuen Musik. Ein absolutes Highlight des Albums ist der `Blues In F´, eine liebevoll-ironische Auseinandersetzung mit der Urform des Jazz. Da werden Klischees zitiert, humorvoll zerlegt und modernisiert, und dennoch ist stets zu merken, wie viel den beiden die Musik bedeutet."
Wolfram Goertz in Rheinische Post: „Im vergangenen Jahr erlebte (das alljährliche Jazzfestival in Umbrien) eine improvisatorische Sensation: Chick Corea und Stefano Bollani an zwei Klavieren. Die beiden Maestri spielten sich frei und einander die Bälle zu, Vorlagen und Konzepte wurden bisweilen fix beerdigt oder mustergültig befolgt - und das Ergebnis ist zum einen atmosphärischer Free Jazz, zum anderen rasante Phantasiegeschosse bei Standards. Der Corea-Fan ist natürlich erbaut, wenn gegen Ende `Armando´s Rhumba´ aus der Versenkung auftaucht und pianistisch gleichsam ans Starkstromkabel angeschlossen wird. Selten wurde die Formel vom `blinden Einvernehmen´ so mustergültig eingelöst wie hier."
Peter Rüedi in Weltwoche: "Der Mitschnitt ist ein Musterfall und Meisterwerk. Corea und Bollani improvisieren teils ganz frei, teils über Kompositionen des einen oder andern; drei Titel stammen aus dem Fundus der brasilianischen Musik, drei aus dem der Jazz-Standards. Der Grad der Einfühlung, welchen die beiden bei diesem Gedankenaustausch erreichen, ist stupend und gelegentlich nicht mehr anders zu erklären als Telepathie. (...) Wie sich die brillianten Melodielinien verknäueln, wieder lösen, neu durchwirken, der eine den anderen lanciert oder ihm auch mal polternd ins Wort fällt, ist hinreissend. Wenn sie gemeinsam losdonnern, dann nur für kurze Momente, wie um die subtileren, fein strukturierten Konversationen zum Leuchten zu bringen. Kristallin, intelligent, sehr unterhaltend."