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October 5 , 2012

Reviews of the Week

Reviewers in England and Switzerland applaud András Schiff`s new recording of Das Wohltemperierte Clavier by Johann Sebastian Bach

Three decades after his first recordings of Bach’s keyboard works, Schiff has been returning to them with renewed vigour, wisdom and authority. [...] This recording is a massive achievement that should reward those with the patience to study and learn from Bach’s supreme mastery of the musical form.
Andrew Clark, Financial Times

Ein Vierteljahrhundert ist ins Land gegangen, seit András Schiff mit seiner Einspielung von Johann Sebastian Bachs „Wohltemperiertem Clavier“ Aufsehen erregt hat – und nun legt der ungarische Pianist das Kompendium der Präludien und Fugen, in dem der Thomaskantor zweimal durch die zwölf Tonarten des Quintenzirkels geschritten ist, ein zweites Mal auf CD vor. [...] Schiff geht von denselben Grundauffassungen aus, wuchert aber nachhaltig mit den Pfunden seiner seither mächtig gewachsenen Erfahrung. Damit gelingt es ihm, seine Sicht auf den Kosmos der 48 Präludien und Fugen grandios auf den Punkt zu bringen. [...]
Das Problem bei der Interpretation des „Wohltemperierten Claviers“ besteht ja darin, dass Bach praktisch keine Ausführungsvorschriften notiert hat: Zeitmass und Lautstärke, Artikulation und Phrasierung müssen aus dem Notentext erschlossen werden, sind somit dem Empfinden und dem Stilgefühl des Interpreten anheimgestellt. Da schöpft András Schiff aus dem Vollen einer eigenwilligen Empathie und einer reichen Phantasie. Extravaganzen der Tempobildung, wie sie Glenn Gould liebte, die rhythmischen Zuspitzungen eines Friedrich Gulda oder die weit ausholende Emphase eines Swjatoslaw Richter sind seine Sache nicht, bei ihm bleibt die Kirche im Dorf. Herrscht eine Kunst der musikalischen Charakterisierung, die vom Moment frischen Konzertierens bis hin zu empfindsame Versenkung viele Facetten kennt.
Peter Hagmann, Neue Zürcher Zeitung


British daily The Observer on Kim Kashkashian's interpretation of music by Kurtág and Ligeti on Music for Viola

Wisps, fragments, gestures, aphorisms: It’s impossible to pin down the 19 tiny pieces that make up Kurtág’s Signs, Games and Messages. [...] They are perfectly projected by Armenian-American violist Kim Kashkashian, who then tackles the six-movement unaccompanied sonata by Ligeti, which sounds massive and solid by comparison, though it is equally elusive, equally original.
Nicholas Kenyon, The Observer


German weekly Die Zeit agrees with Alexei Lubimov's interpretation of the Préludes by Claude Debussy

Auf welchen Instrumenten kann man diese Farben realisieren? Die tonangebenden Hersteller haben den Klang zur Brillanz, Tragfähigkeit und Einheitlichkeit getrieben. Vollgriffige Akkorde klingen auf einem neuen Steinway wie verspiegelte Betonwände, auch das tut Debussy nicht gut. Für den Pianisten Alexei Lubimov kam darum von vornherein kein moderner Flügel infrage, als er für ECM sein Debussy-Projekt plante. Der Russe, der sich für historische Instrumente und zeitgenössische Komponisten gleichermaßen interessiert, hat nun beides zusammengebracht. Auf einem Bechstein von 1925 und einem Steinway von 1913 legt er Debussys Modernität frei.
Es ist schon eine Wohltat, auch nur der Basslinie zu Anfang des ‚Premier Livre’ der ‚Préludes’ zu lauschen. Jeder Ton hat ein spezifisches Gewicht, eine Kontur, eine Oberfläche, man glaubt sie berühren zu können wie einen rauen Stein, eine eigene Farbigkeit.
Volker Hagedorn, Die Zeit


The New York Times on Lisa Smirnova's recording of Georg Friedrich Händel's Eight Great Suites

Ms. Smirnova joyfully communicates her passion for these works and makes a vibrant case for the music to be performed on the modern piano.
The Handel biographer Charles Burney describes the suites as combining ‘the profundity and learned art of the German with Italian grace and lightness.’ All those elements are vividly realized in Ms. Smirnova’s imaginative interpretations, conveyed with dexterous technique, colorful phrasing and lithe touch. [...] While Handel’s keyboard music might not reach the profundity of Bach’s, there is emotional depth in Ms. Smirnova’s renditions of the various movements, by turns elegant, witty and melancholy.
Vivian Schweitzer, The New York Times


German magazine Jazzpodium praises Matanë Malit by the Elina Duni Quartet

Die Albanerin, hier kongenial begleitet vom Trio des Pianisten Colin Vallon, hat die Qualität zu einer im besten Sinne des Wortes Volkssängerin zu werden, zu einer magischen Geschichtenerzählerin. Wie sie die überwiegend traditionellen Stücke aus ihrer Heimatregion interpretiert, ist von einer geradezu aufwühlenden Souveränität. Ein Meisterwerk.
Volker Doberstein, Jazzpodium


The reviewer of German weekly Die Zeit is puzzled by the music of Nik Bärtsch's Ronin on live

Ihre Melodien sind so bewegt wie ein Bogenschütze vor dem Loslassen. Unsere Nerven sind zum Zerreißen gespannt. Und wir dürfen rätseln: Ist das komponiert, interpretiert, improvisiert? Ist das akustischer Funk, handgemachte Elektronika, kammermusikalisches Tantra? Und ist das nicht eigentlich auch ganz egal bei soviel Kraft und Lust?
Ulrich Stock, Die Zeit


The Observer is impressed by the interplay of Marc Johnson and Eliane Elias with Joe Lovano and Joey Baron on Swept Away

The thing that sets this apart from the usual quartet or trio set is the extraordinary understanding between Elias and Lovano, whose thoughts seem often to run in parallel. Johnson’s double bass tone is a joy, especially in his solo version of Shenandoah.
Dave Gelly, The Observer