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November 2 , 2012

Reviews of the Week

András Schiffs new recording of J.S. Bach's Das Wohltemperierte Clavier is reviewed in leading German daily Süddeutsche Zeitung

Der Pianist András Schiff nimmt es zum zweiten Mal mit Johann Sebastian Bachs „Wohltemperiertem Clavier“ auf und übertrifft sich dabei selbst. […] Bei Schiff finden sich keine spektakulären Tempi, keine „interessant“ vom Standard abweichenden Lesarten. Sein Spiel ist leuchtend schlank und flüssig, fast antiromantisch […] Schiff, streng das Pedal meidend, schafft einen stets durchhörbaren Klang, der nichts unterschlägt und von der führenden Oberstimme abwärts die einzelnen Stimmen dynamisch nach unten staffelt. Ein Asket mit Spielfreude ist da am Werk.
Reinhard J. Brembeck, Süddeutsche Zeitung


German magazine Zeitzeichen is impressed by Kim Kashkashian's playing on KURTÀG/LIGETI Music for Viola

Von Kurtág interpretiert sie “Zeichen, Spiele und Botschaften”, eine 1989 begonnene Werkreihe, die er bis heute fortschreibt. Kratzig-derbe geht es in „Chromatisch aufreizend“ zu, „Eine Blume für Dénes Zsigmondy“ ist so fragil, dass sie beim kleinsten Windhauch knicken müsste […] Ligetis „Sonata for Viola solo“, in den Neunzigern entstanden, schließt sich daran an. Der erste Satz beginnt mit einer folkloristisch vertraut wirkenden Weise, der immer wieder ein Halbton verrutscht. Gleich einem ungeübten Sänger, der gedankenverloren vor sich hin summt, bis ihm Luft und Klang abhanden kommen. Wie Kim Kashkashian diesen abrupten Wechsel vom fünffachen forte zum – in Flageoletts gespielten – pianissimo umsetzt, ist atemberaubend. Ebenso die Interpretation der folgenden Sätze, deren Anforderungen physische grenzen allenfalls am Rande wahrnehmen, rhythmisch, melodisch und harmonisch. Geradezu irrwitzig ist da prestissimo im vierten Satz, das schon auf einer Geige zum Fürchten wäre.
Ralf Neite, Zeitzeichen


Michael Stallknecht from Süddeutsche Zeitung reflects on the iconic nature of Arvo Pärt's music on Adam's Lament

Die Chöre auf der neuen CD (Latvian Radio Choir, Vox Clamantis und Estonian Philharmonic Chamber Choir) bewegen sich nter der Leitung des Dirigenten Tõnu Kaljuste meistens ebenso ruhig in mittleren Lagen wie die nur um schmales weiteres Instrumentarium erweiterten Streicher (Sinfonietta Riga, Tallinn Chamber Orchestra). […] Pärt erzählt durchaus Geschichten, aber nicht über Emotionalisierung, sondern in einer Zeichenhaftigkeit, wie man sie von mittelalterlichen Gemälden kennt, in Klanggesten also. […] Wenn die neue Cd mit zwei Wiegenliedern endet, eines davon für das Kind zu Bethlehem, dann identifiziert Pärt nicht wie die Romantiker einfach Kindlichkeit mit dem theologischen Paradies. „Nicht so sehr nach dem Paradies und seiner Schönheit verlangte ihn, er trauerte um den Verlust der Liebe Gottes“, heißt es im Text zu „Adam’s Lament“. Adams Klage schließt zugleich ein, dass die Welt in ihrer konkretesten kulturellen Gestalt Schöpfung bleibt und dass das historisch höchst kontingente Kind aus Bethlehem das gebrochene Verhältnis zu ihr wiederhergestellt hat. Die verschleierte Schönheit bleibt zur Selbstoffenbarung fähig.
Michael Stallknecht, Süddeutsche Zeitung


Lisa Smirnova's recording of the Eight Great Suites by Georg Friedrich Händel is reviewed in the November issue of 'CD Hotlist'

The result is a truly lovely recording, one that stays true to the composer’s stylistic vision–one that blends French, Italian, and German influences–while at the same time taking full advantage of the expressive possibilities offered by the modern pianoforte. Smirnova’s touch is confident and authoritative (and especially impressively so on the fugue sections), but never insensitive or overbearing. Very, very nice.
Rick Anderson, CD Hotlist


Bobo Stenson's Indicum moves US Jazz bloggers

Not since ‘Reflections’ (ECM 1996) has Stenson’s trio been so free to express itself both texturally and rhythmically. First with ‘Cantando’ and now the sublimely stunning ‘Indicum’, this trio – the boldly impressionistic Stenson, serenely singing Jomin ans restrained yet unconstrained Fålt – combines ethereal melodism with gentle grounding to create music that possesses - and moves- both soul and spirit, head and heart.
John Kelman, All About Jazz

Even when the trio freely improvises, as on gorgeous, peripatetic explorations like the title track and “Indigo,” the musicians retain a contemplative, tender vibe, massaging the repertoire to fit its graceful, tight-knit sound. Nearly everything flows by at a ballad-like clip, yet within that glacial pace there is action. Fält’s scrapes and judiciously deployed stutters generate wonderful friction, and Stenson and Jormin have such an intuitive connection that they can play loose and fast with time and harmony without ever losing the thread. This is small-group improvising at its most sublime.
Peter Margasak, Emusic.com


The interplay of Jan Garbarek, Egberto Gismonti and Charlie Haden on Magico: Carta de Amor thrills German jazz magazine JAZZTHING

Nach zwei Jahren ‘on the road’ absorbierten die Drei jedes Quäntchen Energie, Fantasie und Spielfreude voneinander, zelebrierten die Kunst des Hörens und reagierten auf jeden Fingerzeig. Oft genügten zwei beseelte Noten, um sich in ein neues Klanguniversum forttragen zu lassen.
Reinhard Köchl, Jazzthing


French daily Le Monde on Manu Katché's new album Katché

Quatrième enregistrement de Manu Katché pour ECM. Son meilleur à ce jour. Au batteur la part de swing, de sensualité et au tròmpettiste norvégien Nils-Petter Molvær celle des ambiances un peu ètales; à son compatriote Tore Brunborg, saxophoniste, un chant sinueux, du ténu à L’essor, et au pianiste et organiste britannique Jim Watson, un soutien mélodico-harmonique en ècoute du batteur.
Sylvain Siclier, Le Monde


Michael Formanek's Small Places is reviewed in Austrian magazine Kultur

Dieses Quartett wächst mit steigender Herausforderung über sich hinaus und nimmt den aufmerksamen Hörer auf eine wundervoll verstörende und spannungsgeladene Klangreise voller magischer Momente mit. Für dieses Album muss man sich eine Menge Zeit nehmen und ein wirklich stilles Plätzchen suchen – es lohnt sich!
Kultur