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December 6 , 2013

Reviews of the Week

A British reviewer is impressed by András Schiff’s choice of period instruments as well as his interpretative approach on the pianist’s recording of the Diabelli Variationen by Ludwig van Beethoven

He brings an agenda with him (and why not?), but throughout the double CD he delights with insights and a feast of fine playing, excellently recorded; and his focus on the music never wavers. [...] Schiff’s mastery of the early piano enables him to bring to the fore another important aspect that concert performances today often overlook: their intimacy. [] I’ve been convinced of the success with which pianist and both instruments inhabit everything undertaken here and meet its challenges. It’s an impressive achievement.
Stephen Plaistow, Gramophone


Momo Kodama’s debut recording for ECM La vallée des cloches is reviewed in German public radio BR-Klassik

Ihre neue Einspielung lässt das Herz höher schlagen und die innere Welt des Hörers wird sensibilisiert für Magisch-Atmosphärisches in der Natur, das sich oft nur über den Umweg großer Kunst erschließen lässt. Da sind zunächst die vibrierenden Klangfelder und illusionistischen Farbschattierungen in Ravels 1906 erschienenem Zyklus der "Miroirs". Mit abgeklärter Leichtigkeit und schlackenloser Klarheit weiß Kodama die polyrhythmisch ineinander fließenden Arpeggien in reinen Energiefluss, in geheimnisvoll abschattiertes ("Noctuelles") oder gleißendes ("Une barque sur l'Ocean") Licht zu transformieren. Kontrollierte Schwerelosigkeit in überschwänglich-bizarren Rhythmen ("Alborada del gracioso") ebenso, wie im Gewahren und Mitteilen der Resonanz einer überzeitlichen Ruhe, welche aufgehoben ist im fernen Klang eines Geläuts ("La Vallé des Cloches").
[…] Mehr als nur ein Brücken- oder Scharnierstück ist die Miniatur "Rain Tree Sketch" aus der Feder ihres Landsmanns Toru Takemitsu (1930-1996), die Momo Kodama in der Mitte ihres Programms platziert hat. Ähnlich, wie in japanischen Zen-Gärten etwas exemplifiziert und konzentriert erscheint, das als mystisches Naturerleben nicht jedem zugänglich ist, lebt im zart Bewegten dieser nach innen lauschenden fernöstlichen Musik tiefes Einverständnis mit und die genaue Kenntnis der Kunst sowohl Ravels als auch Olivier Messiaens, dessen Meisterwerk "La fauvette des jardins" als zweites Hauptwerk der CD als drittes erklingt. Mühelos gelingt es Kodama, diesen der Natur abgelauschten und idealisierten Kosmos lebendiger Vogelstimmen zu durchwandern und eine Ahnung möglich zu machen von ihren metaphysischen Implikationen.
Helmut Rohm, BR-KLassik


Acclaim from Germany and England for The Hilliard Ensemble’s new album Il Cor Tristo

Auch nach 40 Jahren haben die Hilliards ihre Entdeckerfreude bewahrt. Lustvoll kosten sie die Grenzbereiche aus, in die Roger Marsh die Sänger treibt. Das Spektrum seines textnah vertonten Dante-Zyklus ‚Il cor tristo’ reicht von weich geflüsterten Klängen über theatralische Deklamation bis zum exaltierten Rufen. Dabei treten einzelne Sänger aus dem Gesamtklang heraus und zeigen ihr solistisches Potential, um sich anschließend wieder in das Ensemble einzufügen.
Marcus Stäbler, Fono Forum

Marsh’s language is expressive – words set syllabically, the texture largely chordal, the rhythms declamatory. That makes the work sound austere, but the effect is compelling and deeply moving, especially given this finely controlled but dramatic performance.
Stephen Pettitt, Sunday Times


English critic Norman Lebrecht on The Zehetmair Quartett’s new recording of music by Beethoven Bruckner Hartmann Holliger

The album opens with Beethoven’s final quartet, the Opus 135, taken at risky speed, and unflickering in its glare at approaching death. Next comes the Bruckner quartet (admit it: you never knew he wrote one), written in the composer’s early 40s and, in its quietude, an antidote to his huge symphonies. Then the quartet play Hartmann and you grasp the coherence of the compilation. The final piece, commissioned by the Zehetmairs from the Swiss composer Heinz Holliger, is full of allusions to German literature, though lacking a strong conclusion. That said, this is a bold and intelligent album, played with passion: a signature project.
Norman Lebrecht, Sinfini


Swiss and American reviewers on Keith Jarrett's No End

Zwanzig Miniaturen auf zwei CDs, conversations with myself, oft scheinbar ereignislos, aber in der Mikrostruktur und Interaktion zwischen den Instrumenten knisternd vor Spannung. Schlicht in der Aufnahmetechnik. Zweifellos war (und ist) das für Jarrett im Kontrast zu seiner intensiven und expansiven Klavierkunst ‚a healing experience’. Eine Aura von Einsamkeit teilt sich auch dem mit, der Jarretts Anweisung ‚play the music loud’ befolgt. Stellt sich die Frage nach der öffentlichen Relevanz dieses intimen Unternehmens. Oder auch nicht. Wäre Intimität grundsätzlich privat, gäb’s auf der Welt keine Lyrik. Zum Beispiel.
Peter Rüedi, Die Weltwoche

Although he initially ran a few tests to make sure that the balance would be right, otherwise the sessions were very spontaneous. No music was written out and no beginings or endings were planned in advance. In that way it is a little reminiscent of his solo piano concerts, except of course that in this situation he had the opportunity to build and build off of the ideas that he expressed on the other instruments. [...] suffice it to say that ‘No End’ is a very different Keith Jarrett set, one that his fans will find quite intriguing.
Scott Yanow, Jazz Inside Magazine


Il Pergolese, the new project of Maria Pia de Vito, François Couturier, Anja Lechner and Michele Rabbia is acclaimed on French website Piano Bleu

Voici un splendide enregistrement qu’il convient d’ajouter sans aucune hésitation à un paquet cadeaux de disques piano/voix etc...à offrir à noël ou toute autre occasion. Un disque qui plaira tant aux amateurs de musique classique, que de jazz voire de musique du monde. [...] Un très bel hommage donc qui donne bien sûr aussi envie de (ré) écouter le Stabat Mater et découvrir d’autres oeuvres de Pergolesi. Il parait que les grands spécialistes de Pergolése présents ont été enchantés du résultat et l’ont même programmés dans d’autres festivals, oui nul doute que les non spécialistes eux voudront connaître après une telle écoute l’oeuvre du compositeur inspirateur de ce magifiue disque!
Agnes Jourdain, Piano Bleu


A French reaction to Carla Bley, Andy Sheppard and Steve Swallow’s album Trios

On ne connait aucun disque raté et l’on ne ratera pas celuici, en trio avec son compagnon, Steve Swallow, et le saxophoniste britannique Andy Sheppard, dont le son convient à merveille à sa musique délicate. [...] C’est une sensuelle promenade dans l’universe affectueux de ces trois musiciens dont la qualité d’ecoute est exceptionnelle et agit en rajeunissant notre propre capacité a tendre l’oreille vers la beauté.
Michel Contat, Télérama


Austrian magazine Kultur is enchanted by Aaron Parks’ Arborescence

Arborescence nennt man eine Art von Wachstum, bei der sich etwas organisch ausbreitet, so wie die Wurzeln, Zweige und Äste eines Baumes dem Licht und dem Wasser entgegen wachsen. Auf ähnliche Weise, auf alle Seiten hin offen und weitestgehend intuitiv lässt auch Aaron Parks diese Soloimprovisationen sich entwickeln. Er nennt es ‚Halb-Geträumtes und Halb-Erinnertes’, das sich zu einer magisch-poetischen Klangwelt verdichtet. Das kann mitunter durchaus zupackende Passagen enthalten, hat aber über weite Strecken einen meditativen, stark gefühlsbetonten Charakter, der einen bei konzentriertem Hören völlig gefangen nimmt. Und auch bei Heavy Rotation eröffnen sich immer noch weitere Feinheiten.
Peter Füßl, Kultur