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About ECM

Stereoplay, Die Audiophile

What a record it is! Epigraphs combines the delicately weighted, mathematically perfect, lingering notes from Bjørnstad's piano with the growling, soaring singing of Darling's cello. Like their earlier collaboration The River, the pieces here owe much to 16th/17th century composers William Byrd and Orlando Gibbons. The pair share a mutual instinct for improvisation which has resulted in one of the most exquisite albums of slow, raw music to emerge in recent years.
Mike Bradley, The Times

The range of influences at work is considerable. Debussy, Satie, Shostakovich, Stravinsky, and Bill Evans all come to mind, further expanded by the duo's arrangements of early music works. Yet the end result is anything but a potpourri. The influences, like the improvising, are completely subsumed into the music as a whole, which is utterly timeless and as thoroughly crafted as fine poetry. Music like this could calm querulous children, placate shrewish wives and even illumine oafish husbands. Were it given the chance, that is.
John Shand,Sidney Morning Herald

Es gibt einige wenige Platten, die länger dauern als ihre Spielzeit. Sie klingen fort im Kopf, weil ihre Musik unendlich ist. Manchmal ist das so, weil die Musik so nahe kommt, dass sie den Hörer unmittelbar berührt, bisweilen liegt es an der Ferne, aus der sie klingt, der Sehnsucht, die sie erzeugt. Das Album Epigraphs des norwegischen Pianisten Ketil Bjørnstad und des amerikanischen Cellisten David Darling entfaltet Magie mit den ersten Klaviertönen, die tastend einen Raum beschreiben, der vorher noch nicht da war. Und kaum sind die drei Minuten vorüber, die das Stück dauert, will es scheinen, dieser Raum habe sich vor allem deshalb geöffnet, um zu zeigen, dass dahinter noch viele andere Räume sind. … Sowohl das musikalische Material als auch die Zusammenstellung der sechzehn Stücke scheint beherrscht vom Streben Bjørnstads und Darlings, langsam, geheimnisvoll und leidenschaftlich zu sein. Ihre eigenen musikalischen Wurzeln verfangen sich dabei in Vorlagen aus der Renaissance, als Komponieren auch mathematischen Gesetzen gehorchte und Reinheit als objektivierbare Größe galt.
Andreas Obst, FAZ

Panta rhei - alles fließt. Diese alte griechische Weisheit, nach der das Sein keine unverrückbare Konstante ist, sondern sich ständig in Bewegung befindet, ist im Denken und Fühlen jedes Künstlers präsent, der mit seinem Schaffen die vorgefundene Realität/Materie gestaltet, verändert, in die Zukunft weiterfantasiert. Der Norweger Ketil Bjørnstad - Komponist, Pianist, Buchautor - hat zu der Metapher des Fließens noch eine viel konkretere Beziehung. Er nahm für ECM bisher vier brillante, stilistisch einmalige und monumental gut klingende Alben auf, deren Titel allesamt um das Motiv des Wassers kreisten. … Mit seiner fünften CD für die Münchner nimmt Bjørnstad erstmals Abschied von dieser Tradition. Dennoch ist auch bei den Epigraphs die Musik auf wunderbare Weise im Fluss - weich und formstreng zugleich, mitreißend gerade in ihrer Behutsamkeit. Ein Reigen berückend schöner Kammermusik-Stücke, zum großen Teil inspiriert von den Renaissance-Komponisten William Byrd und Orlando Gibbons.
Matthias Inhoffen, Stereoplay

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