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Stereo, CD des Monats


The Keith Jarrett Standards Trio was perhaps the best jazz band of the nineties. … Listening to the trio play "Poinciana," "Prelude to a Kiss," "Groovin'High" and eleven others, you hear an evolution of modernity that makes you happy to be alive in the modern world. Their swing is elastic to the breaking point. Melodic and harmonic variations are extended almost to the point of creating another song. Indeed, another form.



Mike Zwerin, International Herald Tribune

Seit The Melody At Night, With You spielt Jarrett Balladen noch inniger als zuvor, noch sparsamer: Die jüngste Doppel-CD, die erste nach seinem Verschwinden von der Szene, der Mitschnitt eines Konzerts in Paris, setzt diese neue Bescheidenheit fort - und einen anderen Ansatz von Jarretts Radikalisierung der melodischen Eigentlichkeit. Er war immer der Meinung, dass - Postbop hin, Neotraditionalismus her - von den Möglichkeiten des Bebop gerade die Spitze des Eisbergs erforscht wurde. Nun lotet er tiefer. Und er spielt zwei Meisterwerke von Bud Powell, wie der (auch ein vom Schicksal geschlagener) sie selbst gehört, aber nicht gespielt hat. Er lotet Monks zur Nachtclub-Schnulze abgewetztes »Round Midnight« aus als einen geheimnisvollen dunklen Raum, spielt Benny Golsons »Whisper Not« und Tommy Flanagans »Chelsea Bridge« und Ahmad Jamals »Poinciana« und erfindet überhaupt neu, was wir längst für erfunden hielten. Sich selbst auch.



Peter Rüedi, Die Weltwoche

Whisper Not ist ein Meisterwerk, das einen, was immer man schon gehört hat, wieder das Staunen lehrt. Jarrett war nie vitaler, auch nicht zu Zeiten des legendären Köln Concert. Wie die Virtuosität sich hier nie selbst feiert, sondern immer nur als das gerade notwendige und dem oft bizarr rankenden Einfall dienende Handwerkszeug wirkt, ist grandios.



Ulrich Olshausen, FAZ

Nach einem Song von Benny Golson nannte Jarrett das neue Whisper Not - das ist zutreffend für lange Passagen des Konzertmitschnitts vom 5. Juli 1999 aus dem Pariser Palais des Congrès. Denn atemberaubend intensiv, dabei ungeheuer spontan und gefühlvoll improvisieren die drei über 14 Standardthemen, die sie mit einer Ausnahme noch nie gemeinsam eingespielt haben. … Ein Glücksfall.



Hans Sterner, Stereoplay

Auch einer wie Jarrett macht offenbar noch Reifeprozesse durch - und so sind gerade die wenigen leisen Stücke noch eine Spur feiner als früher. Der schönste Klassiker unter den langsamen Jazz-Standards, Thelonious Monks Komposition »Round Midnight«, wird mit ganz zarten Akkordfärbungen zum magischen Pianissimo-Gebet an die Nacht. Und nicht nur da hat Jarrett eine im Jazz immer noch konkurrenzlose Klangkultur: Jeder Ton ist mit untrüglichem Fingerspitzengefühl gespielt.



Roland Spiegel, Abendzeitung München

Die CD ist mit einer Wertung zu versehen, mit der Kritiker sehr, sehr sparsam umgehen sollten: Sie ist eine Sensation. … Jarrett sprüht förmlich vor Energie, die er mit seinen Partnern zum klingenden Wetterleuchten verdichtet. Und er spielt mit einer Mischung aus Konzentration und Leichtigkeit, die selbst für ihn ungewöhnlich ist.



Hanspeter Vetsch, Cash


added December 15, 2000

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The Melody At Night, With You

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Köln Concert