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About ECM

Stereoplay, CD des Monats
Audio, Jazz CD des Monats
Recommandé par Classica
Diapason, Diapason D'Or
Jazzmagazine, Disque d'émoi
Jazzman, Choc

This release is special. Why' Well Stanko's in the company of his working Polish band and that is unusual as his projects for ECM tend to be with international groups. Here it's with a trio led by pianist Marcin Wasilewski the force behind the Simple Acoustic Trio, currently Poland's top jazz group. The fare is typically Stanko of the 1990s; theme-heavy, poised but often, surprisingly for such abstract music, redolent of the blues. One of Stanko's earliest favourite musicians was Clifford Brown and Brownie's ghost sometimes hovers over this album particularly as it gets going. However, since Stanko is best known as an avantgarde pioneer it's not a case of his having mellowed to the point of absurdity. Instead, he has produced a deft, beautiful work and it's easy for me to claim that as a composer he is a natural and equal successor to the great Krzysztof Komeda.
Stephen Graham, Jazzwise

Going from strength to strength over the past few years, veteran Polish trumpeter Tomasz Stanko presents this moody, textured suite of original tunes with his young road band as a follow-up to his recent ECM supergroup set From the Green Hill and his sublime tribute to film composer/band-leader Krzysztof Komeda, Litania. Stanko's quartet - the members of which have played with the leader since they were in their teens - performs his music with telepathic intimacy, and the trumpeter's lines have never been more subtly emotive. Although the album has its own, very European atmosphere, the Soul of Things vibe is reminiscent of Kind of Blue, with a common indigo hue to the motifs, a relaxed pace throughout, and a virtuosic economy of expression. Abetting Stanko's carefully groomed gestalt is the usual beautifully resonant ECM sound. Few jazz recordings, on either side of the Atlantic, are being made with this much poetry.


Bradley Bambarger, Billboard

Wie nur wenigen gelang es Tomasz Stanko eine vom Jazz inspirierte Musik mit europäischer Identität auszuformen. Im Quartett mit jungen polnischen Musikern entfaltet der Trompeter einen unverwechselbaren Lyrismus von künstlerischer Reife.
Bert Noglik, Jazz Zeitung

Der Trompeter Tomasz Stanko ist in seiner polnischen Heimat eine lebende Legende. ... Auf seinem jüngsten Album Soul Of Things präsentiert der Trompeter, dessen dunkler Ton ebenso unwiderstehlich wie sofort erkennbar ist, eine mit Erinnerungen nur so gespickte, 13-teilige Suite von stiller, beeindruckender Schönheit. Die balladesken Trompetenklänge gehen unmittelbar zu Herzen. ... Was diese CD himmelhoch aus der Masse balladesker Mainstream-Alben heraushebt, ist aber auch der Beitrag von Marcin Wasilewski (Piano), Slawomir Kurkiewicz (Bass) und Michal Miskiewicz (Drums). Ungemein einfühlsam liefert diese blutjunge polnische Rhythmusgruppe die pulsierende Basis für Stankos leuchtende Linien. ... Keine Frage: Mit Soul Of Things ist es dem Tomasz Stanko Quartet gelungen, in aller Bescheidenheit die Urgründe musikalischer Schönheit offenzulegen.
Sven Thielmann, Stereoplay

Stanko scheint mit seinen 13 Variationen die "Seele der Dinge" in den leidvollen Erfahrungen an diesen Dingen zu finden. Das passt zu seinem Credo "Jazz erwuchs aus Schmerz". Dem Free-Jazzer in sich setzt Stanko selbst Grenzen; auch frei schwebende Linien orientieren sich am Geländer der Struktur, modale Improvisation mündet in komponierte Partien. Wechsel von gesanglichen Bögen und Sparsamkeit der Töne bei allen Spielern verleiht der faszinierenden Melancholie eine eigentümliche Spannung. Das Ideal von ECM-Chef und -Produzent Manfred Eicher, den "most beautiful sound next to silence" zu schaffen, wurde hier oft Wirklichkeit.
Peter Steder, Audio

Der Klang der Melancholie ist die Trompete des Polen Tomasz Stanko. Er ist seit dessen Anfängen Ende der fünfziger Jahre härter geworden, abgründiger auch im buchstäblichen Sinn: Stanko bevorzugt die tiefen Lagen und die "dreckigen" Spielweisen eines zum Strahlen und Schmettern erfundenen Instruments. ... Die bekannteste CD ist ein emphatischer Epitaph für Komeda, Litania. Die schönste ist die jüngste, soeben erschienene: eine Art Suite mit dem orphischen Titel Soul Of Things. Erstmals hat Stanko nicht skandinavische Prominenz im Rücken, sondern eine Trio von jungen polnischen Musikern, die der stille wache kauzige ältere Herr seit langem verfolgt und fördert und die ihrerseits dessen ganze Geschichte, buchstäblich jede festgehaltene Note kennen, auch aus Zeiten, da sie noch lang nicht geboren waren. ... Anders als Komeda denkt Stanko weniger in großen Bögen als in kleinen Codes. Dennoch oder gerade deshalb sind die 13 viel- und dunkelfarbig schimmernden Teile so etwas wie das Prisma eines ganzen Lebens. Wie baltischer Bernstein längst ausgestorbener Insekten schließen sie Partikel von Zitaten, Anspielungen, Erinnerungen aus einer Vielzahl von Stanko-Stationen ein, bis zurück zum heraldischen Stück "Hehnal", das, wie Marcin Kydrynski in den liner notes vermerkt, seit Jahrhunderten als Fanfare von Krakaus Dom und also als Echo aus Stankos Kindheit herüberschallt.
Peter Rüedi, Die Zeit

Der Titel des Albums ist treffend gewählt. Stankos Musik besitzt so etwas wie einen kommunizierenden Kern. Mal selbstbezüglich, wenn er Themen seiner frühen Jahre aufgreift. Mal nach außen gerichtet, wenn er das ihn begleitende Klaviertrio, deren Mitglieder zusammengenommen ungefähr auf Stankos Alter kommen, so meisterhaft führt, dass man wahrlich einem Klangkörper sprechen kann. Die Musik auf "Soul Of Things" ist angelegt als 12-teilige Variationenfolge, die sich freilich nicht auf ein musikalisches Thema bezieht, sondern auf die Idee, dass es überhaupt nur ein Thema gibt: die Musik oder das Leben selbst. Der Pole hat sich nicht erst mit dieser Aufnahme als eine allererste Adresse des europäischen Jazz etabliert. Er hat zu einem unaufgeregten, zu einem kräftigen, aber nie grellen Ton gefunden, der angefüllt ist mit jener elegischen Schwere, die im Hörer eine meditative und doch anregende Ruhe zu erzeugen vermag. Eine erstklassige und unbedingt empfehlenswerte Einspielung.


Volker Doberstein, Jazzpodium

Der aus dem polnischen Rzeszów stammende Jazztrompeter Tomasz Stanko hat über die Jahrzehnte einen unverkennbaren Ton und eine tief spirituelle Ausdrucksqualität entwickelt. ... Dreizehn Lieder ohne Worte, aber mit viel Inhalt finden sich auf einer soeben erschienenen CD von Stankos polnischem Quartett. Stankos drei junge Mitmusiker begleiten ihn hauteng auf einer ereignisreichen Reise durch eine fragil erscheinende Gefühlswelt, die in ihrer Melancholie beim Zuhörer unmittelbar Assoziationen auslöst. Schlau, dass die dreizehn Stücke von unterschiedlicher musikalischer Machart nicht betitelt sind. So kann Stankos slawischer Blues seine psychohygienische Wirkung frei und ungestört entfalten.


Nick Liebmann, Neue Zürcher Zeitung

Auf zwei Feldern überragt diese CD alles, was Stanko bisher gemacht hat: Zum einen ist das die kontrollierte Differenziertheit des Tons: schwellende Charakterwechsel zwischen Aufbegehren und Genuß der Schönheit, die feine Dynamik, die fesselnden Details des mit erzählerischer Beweglichkeit durch die Zeit reisenden Ansatzes; zum anderen das Gruppenkonzept dieses eingespielten Quartetts. Das innere Verständnis, die Vermeidung jeder Geschwätzigkeit, jedes überflüssigen Tons - auffallend besonders bei dem Schlagzeuger Michal Miskiewicz - und die durch die ECM-typische Aufnahmetechnik beförderte kristalline Durchsichtigkeit sind die Insignien vital abgeklärter Meister.
Ulrich Olshausen, Frankfurter Allgemeine Zeitung

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