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Songlines, Top of the world
Jazzman, Choc du mois
Le Monde de la Musique, Choc du mois
Audio, Jazz CD des Monats

Like his Cité de la Musique (1995), Responsorium finds Saluzzi in an intimate trio with the mellow guitar of his son, José, and the expert pulsating bass of jazzer Palle Danielsson. Thoughtful and exploratory, the nine tracks recall both the audacious "tango nuevo" of minimalist Eduardo Rovira and the sadder side of "criollo" roots music. Though often regarded as abstract and cerebral, Saluzzi is led by feeling. ... Saluzzi's tangos are sequences of perfect fragments held together by a bandoneon closer to the church organ than the barrel organs of proto-tango. For some he is the officiating high priest of new tango, but while arguably the best act around, this still sounds more like a gorgeous preamble than the final word.
Chris Moss, Songlines

Dies ist nach Cité de la Musique Saluzzis zweites Trioalbum in der Besetzung Bandoneon, Gitarre, Kontrabass, und schon die Instrumentierung kommt den andinen wie den Tangoelementen seiner Musik gleichermaßen entgegen. Am Bass bietet der schwedische Top-Jazzer Palle Danielsson mit sparsam gesetzten, volltönenden Akzenten harmonisch offene Räume für Improvisationen. Saluzzis Sohn José Maria ist im Trio ein sensibler Akustikgitarrist, der mehr als nur eine Statistenrolle erfüllt. ... Saluzzi selbst phrasiert in versonnen-versponnenen Linien bisweilen wie ein Bläser. Und über allem weht ein Hauch von Melancholie.
Berthold Klostermann, Stereo

Saluzzi's latest album, Responsorium, in which he forms a trio with Palle Danielsson on double bass and his son José Saluzzi on guitar, is an absolute triumph. The leader's subtle improvisations on nine of his own compositions are partnered by sensitive, impeccably modest contributions from bass and guitar, with the whole project following a marvellously airy, dancing aesthetic that is best exemplified by the daringly fleet-footed ensemble sections.
Phil Johnson, The Independent

Wie Piazzolla hat auch Saluzzi aus den stilisierten Elementen des Tangos, nicht zuletzt in Verbindung mit Interpreten aus anderen musikalischen Kulturen ... Ausdrucksformen entwickelt, die, ohne sich in sentimentalen Reminiszenzen zu verlieren, viel von der kollektiven Tristesse der ursprünglichen Volksmusik bewahren. ... Saluzzis Stücke, die weit über die Gefühlswelt des Tangos hinausgehen und offenbar tiefere Schichten südamerikanischer Folklore mit berühren, haben mittlerweile einen Grad an selbstverständlicher Musikalität angenommen, die nicht von außen zu kommen scheint und auch nicht von einer Fähigkeit, sich ganz in etwas Bestehendes einzufügen. Es scheint eher so, als gehe der Tango ganz in der Klangwelt Saluzzis auf. 1983, als er seine erste Kultrum-Platte aufnahm, meinte Saluzzi, er habe hier versucht, seine Geschichte weiter zu erzählen, als Worte reichen. Das ist wohl auch sein Ziel bei der jüngsten Einspielung gewesen, die er jetzt zusammen mit seinem Gitarre spielendem Sohn José María und dem schwedischen Jazz-Bassisten Palle Danielsson gewissermaßen als Fortsetzung der Trio-Platte Cité de la Musique ... herausgebracht hat. Was er da erzählt' Unglaubliche Geschichten von Tönen, die sich in seinem Kopf bilden, den Weg in die Finger und auf die Knöpfe des Bandoneons finden und auf wunderbare Weise einen harmonisch-melodischen Widerhall in den Köpfen von José María Saluzzi und Palle Danielsson erzeugen, weil die drei nicht nur die gleiche Sprache beherrschen, sondern auch mit dem gleichen Akzent sprechen. Oder eher "singen". Responsorium: solistischer Gesang mit chorischer Antwort.
Wolfgang Sandner, Frankfurter Allgemeine Zeitung

Saluzzi ist ein Zauberer, ein Orpheus, der die ganze Welt mit der Schönheit und der Melancholie seiner Musik in Bann zieht, die Tiere zum Schweigen und die Steine zum Heulen bringt. Will man seine Musik überhaupt noch Tango nennen, so ist es ein Tango, dem er die machistische Torero-Attitüde ausgetrieben hat. ... Wer einmal bei einem Solokonzert Saluzzis Stimme gehört hat, mit der er nicht Erklärungen abgibt, sondern aus seinem Leben, aus seiner Kindheit erzählt, vergisst diesen Klang so wenig wie das, was er aus Balg und Bauch zaubert. Auch in seiner Musik ist Saluzzi ein großer Erzähler. Schon einmal spielte Saluzzi mit seinem Sohn, dem Gitarristen José Maria und dem Bassisten Marc Johnson eine Trio-Scheibe ein (Cité de la Musique). Jetzt ist ihm mit dem begabtesten seiner Verwandten und dem großen Palle Danielsson das Kunststück gelungen, die Intimität seiner Solokonzerte im Trio fast noch zu steigern: Als ob sich zu dritt am schönsten schweigen ließe.
Peter Rüedi, Weltwoche

The similarities between jazz, blues and the tangos of Argentina have often been noted. ... Saluzzi - like Piazzolla - plays the soulful-sounding, accordion-like bandoneon in a fashion that brings rich, often dissonant qualities, to traditional tango. Although he has performed with Al Di Meola, it is in this album that his own jazz connectiveness comes into full flower. In considerable measure this rich sense of moving rhythms and brisk, jazz-based accents traces to the presence of Swedish bassist Palle Danielsson and the growing jazz skills of guitarist José M. Saluzzi, Dino's son. The engaging qualities of the music they produce as an ensemble - all of it written by Saluzzi - are irresistible, a compelling example of a sexy, loving relationship between two musical genres.
Don Heckman, Los Angeles Times

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