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About ECM

Joe Maneri, the eccentric, free-improvising saxophonist and pianist continues his long partnership with his son, Mat, a violinist. It’s a relationship that has been deepened by the duo’s collaborations with that great American double-bass player, Barre Phillips. Phillips’ technique and ear allow him to adapt readily to the Maneris’ fondness for lurking in the dangerous territories between the notes in the traditional western scale. Mat Maneri often plays an electric violin, and is frequently tumultuously energetic with it, but he restricts himself to viola on this session, and the set is entirely acoustic. …
A conversation between uncompromising equals, full of demanding but absorbing detail.
The Guardian

Even the most organic music, in the hands of certain players, can take on a completely other-worldly tinge; somehow managing to feel both rooted in reality yet evocative of alien vistas. Reedman Joe Maneri has been exercising that neck of the woods over a fifty-year career that has seen him emerge as one of the progenitors of modern creative music. … There is much to appreciate in a group of improvisers who daringly mix a more extemporaneous nature with a style that emerges more directly from contemporary classical work. Angles of Repose represents one such ensemble; if you can put aside preconceptions, and open up to music as something more textural, more timbral, something to be felt as much as heard, then you’re most of the way there. …The exceptional dynamics and ambiences, which range from dense to spacious, make Angles of Repose a captivating listen for those who like their music to be free of boundaries and prepossession.
John Kelman, Jazz Views

Diese Musik betritt man wie eine fremde Kirche, einen unbekannten Raum, als biege man in eine nie gesehene Straße ein – der Klang im Kopf verändert sich schlagartig. Da gibt es kein Thema, nur verhauchte Saxofontöne, eine Bratsche grundiert, ein Bass zieht Linien, das Saxofon bricht kurz in Eruptionen aus, traumhafte Extase, wie durch einen Schleier gehört. Ein leichter, angenehmer Schwindel erfasst einen, von mikrotonalen Verschiebungen verursacht, die Töne liegen daneben, „ein bisschen daneben“, wie deren Schöpfer, der 77-jährige Meistersaxofonist Joe Maneri sagt. ...
Der helle Klang kommt aus dem Nichts, ein Tonfall, ein Tempo, die Klanglinien verzahnen sich, die zehn Stücke tragen keine Titel, die Haltung ist da Thema – Angles Of Repose. Joe Maneri spielt falsch, wie Picassos Perspektiven falsch sind, Gertrude Steins Sätze oder Andy Warhols Kameraeinstellungen. ... Dass seine Vorbilder Saxofonisten wie Coleman Hawkins oder Charlie Parker sind, dass er manchmal an den Free-Jazz-Hymniker Albert Ayler erinnert, gehört zum Wundersamen dieser Musik, die das Gefühl des Jazz trägt und die Gewissheit, dass dies nicht Jazz ist.
Konrad Heidkamp, Die Zeit

Angles of Repose ist der vorläufige Höhepunkt in einem kammermusikalischen Gesamtwerk, das europäische Kunstmusik des 20. Jahrhunderts mit der freien Improvisation vereinigt – mit einer Leidenschaft und einer Abenteuerlust, die erstaunen muss. ... Es herrscht ein Höchstmaß an Interaktion und Kommunikation mit den Mitmusikern, die Joe Maneris Vorlagen dankbar aufnehmen und weitergeben. Auf Angles of Repose kommen drei unterschiedliche Schulen zusammen, Joe Maneri, der alte Zauberer, der jenseits jeglicher Traditionen zu Hause ist, Barre Phillips, dem nichts fremd ist in der Welt des Jazz, weil er im Lauf der vergangenen 40 Jahre mit Gott und der Welt gespielt und Maneri Junior, der irgendwann einmal vielleicht das fortsetzen wird, was hier begonnen wird.
Albert Koch, Musikexpress

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