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About ECM

Die Musik, so scheint es, ist reifer und abgeklärter geworden, dabei nicht bequemer oder geistig und körperlich unbeweglicher. […] Sie sprudelt nicht nervös voller Schaffensdrang, sondern verströmt souveräne Gelassenheit.
Tobias Richtsteig, Jazzthetik

Like „End of a Summer“, overt virtuosity has little place on Imprint, but the equilateral triangle that form this trio, with each side gently pushing and pulling – never for dominance but, perhaps, for emphasis – is the unmistakable consequence of three players who, after being together for many years, have leapt to another plateau since joining ECM. With greater aplomb, and a more balanced blend of extroverted energy and the equal power of understatement, “Imprint” is a watershed recording for the egalitarian Hülsmann and her trio, and one of 2011’s best piano trio recordings to date.
John Kelmann, All about jazz

Audiophiles Highlight des Monats
Ein, zwei Akkorde, das reicht eigentlich, um Spuren, Wegmarken, Abdrücke, „imprints“ eben, zu hinterlassen. […] Kaum zu glauben, aber es stimmt wirklich: Diese scheinbar so schlichte Musik erschließt sich erst nach mehrmaligem Hören
Stereo

Der Pianistin Julia Hülsmann gelingt auch auf ihrer zweiten CD für ECM das Kunststück, das Schöne und Schlichte mit dem Sinn für Klangfarben und Nuancen intelligent zu vereinen. Nicht um verblüffende Technik und Schnelligkeit ist ihr zu tun, sie überzeugt durch klangschönen Ausdruck und subtile Differenzen. […] Und selbst in stärker groovebetonten Titeln fühlt man sich eher an entspanntes Schweben als an bodenständige Bewegung erinnert.
Heribert Ickerott, Jazzpodium

Schöne, singende Momente einzufangen, war schon immer ihr Ding. […] Julia Hülsmann hat jetzt […] die Regie für Harmonie, Rhythmus und Melodien in ihren Händen. […] Aber Tatsache ist, dass die Musik durch ihre Gesanglichkeit und den ruhigen Fluss elegant und dennoch zum lockeren Zuhören verführend in die Ohren von Zuhörern eindringt.
Ludwig Jurgeit, Jazzpodium

Auch sonst ist Hülsmann eine Musikerin, deren Ausdruckswille mehr auf den melodiösen Kern ihrer Kompositionen gleichsam nach innen zielt als nach außen, auf artifizielle Wirkung. […] Die filigrane Architektur füllen Hülsmanns melodisches Klavierspiel, das sich auch mal quer zum harmonischen Verlauf stellt, sangliche Basssoli und ein Schlagzeugspiel, das sich auf dem Becken alle Möglichkeiten offen hält und die Trommeln meist mit dem Besen streichelt und den schwebenden Charakter nur selten mal mit einem festen Akzent auf der Snaredrum erdet. Weich fließen die Chorusse ineinander, lösen sich sanft ab – Julia Hülsmann unterstreicht, zusammen mit ihren Kollegen einmal mehr ihren Ruf als Lyrikerin des deutschen Jazz.
Ralf Döring, Neue Osnabrücker Zeitung

Seltsam, dass auch ein hohes Maß an musikalischer Zurückhaltung, an Verzögerung und Sparsamkeit so gute Laune bereiten kann. Die Berliner Pianistin Julia Hülsmann hat eine Neigung zu eher überschaubaren melodischen und rhythmischen Mustern, und sie werden meistens gar nicht schnell gespielt. Wie kleine Bälle härt sie diese Muster auf ihrem neuen Album „Imprint“ (ECM) in der Hand, lässt sie emporschnellen, versteckt sie, bis sie an einer unerwarteten Stelle wieder auftauchen – und ist dabei eine Meisterin der hamronischen Deutung. Wenn dann sehr lässig das scheinbar schon Vertraute in neuem Gewand auftritt, mit einer anderen Stimmung und in anderen Funktionen, als Folge einer harmonischen Wanderung oder auch nur einer tonalen Rückung, stellt sich beim Hörer ein Glücksgefühl ein, wie es sich nur dem Witz, der auf einen Punkt konzentrierten Intelligenz verdanken kann.
Thomas Steinfeld, Süddeutsche Zeitung

Julia Hülsmann hat sich mit ihrem Trio einer songnahen, ganz Melodien vertrauenden Musik verschrieben. Poetische Verdichtung, exquisite improvisatorische Kunst aller Beteiligten im eng zusammengerückten Spiel bis hin zu klingenden Pausen sind ihre Markenzeichen. Unaufgeregt wortlose Musik ergibt das, die mehr auf Nuancen als auf Powerplay, mehr auf subtilen Detailreichtum denn auf Virtuosität setzt.
Ulrich Steinmetzger, Leipziger Volkszeitung

Ein, zwei Akkorde, das reicht eigentlich, um Spuren, Wegmarken, Abdrücke, „imprints“ eben, zu hinterlassen. […] Diese scheinbar so schlichte Musik erschließt sch erst nach mehrmaligem Hören.
Stereo

The compositions on „Imprint“ focus on crystal-clear presentation of melody, and allow improvisations to start from their own beginnings. Each an open framework, the pieces provide clear suggestions to the improviser, but allow for the ensemble to explore. This consistent and distincitve ensemble personality, owing in part to the group’s razed hierarchy, blurs the line between composer and performer. Through the light texture of the compositions, where no sound is overplayed, no note wasted, each player’s command of his or her instrument is brought to the fore. There is always a fine command of cynamics and a superb sense of group phrasing. The song is always near on „Imprint“, and always inviting.
Douglas Detrick, Jazz about

Poetische Verdichtung, exquisite improvisatorische Kunst aller Beteiligten, bis hin zu klingenden Pausen sind ihre Markenzeichen. Unaufgeregte Musik ergibt das, die mehr auf Nuancen setzt als auf Powerplay, mehr auf subtilen Detailreichtum denn auf Virtuosität. Das ist kultiviert, angenehm entspannt, hoch konzentriert und hat teilweise sogar Ohrwurmqualitäten.
Berner Zeitung

Früher arbeitete sie oft mit Sängerinnen, inzwischen hat sie einen Ton auf den 88 Tasten gefunden, der selbst wie Gesang klingt, ohne dass sie ihre Stimme erheben muss. Es ist ein Singen, das tief von innen kommt und sich auf den ganzen Körper bis in die Fingerspitzen überträgt.
Jazzthing

Like an absorbing novel, this intimate recording – with its cerebral, albeit restrained, improvisations – is best appreciated in one sitting.
Hrayr Attarian, Jazziz

Subtil, bisweilen leicht verschroben, immer eine überraschende harmonische Wendung suchend – das ist die neue CD des Julia Hülsmann Trios, welches mittlerweile einen fixen Platz in der ersten Liga der europäischen Piano-Trios einnimmt. Wollte man die Kunst der Pianistin mit Malerei vergleichen, so müsste man hier von leicht hingetupften Aquarellen sprechen, die ihre volle Wirkung erst durch die weißen Flächen entfalten, die nicht von Farbe bedeckt sind.
Concerto

Man könnte sie als Lieder ohne Worte bezeichnen, sie schmiegen sich problemlos ins Ohr.
Zürcher Oberländer

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