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About ECM

Wie die beiden auf ‘Inventio’ alle Erwartungen und Vorurteile gegenüber ihren Instrumenten weit hinter sich lassen, ist so fantasievoll, dass stil- und Epochenzuschreibungen völlig bedeutungslos werden und in etwas zeitlos Originelles münden. Kompositionen von Bach, Biber und Pergolesi werden zwischen eigenen stücken eingestreut, athosphärische Klangmalerei und leichtfüßige Virtuosität wechseln einander ab und ergeben einen verblüffend naheliegenden Klang.
Guido Diesing, Jazzthetik

Was durchgehend so luftig und lyrisch wie das Liebesgeflüster zweier Vögel im Wind klingt, ist da Ergebnis bodenständiger Kompositionsarbeit, das mit Bach-, Biber- und Pergolesi-Stücken geerdet ist – und vor allem bei den Eigenkompositionen ‘eine Würdigung von Stille und Zeit’ darstellt. Dabei kommt Jean-Louis Matinier, dem langjährigen Begleiter von Juliette Gréco zugute, dass er vielfältige musikalische Erfahrungen gesammelt hat, sowohl mit dem tunesischen Oud-Spieler Anouar Brahem als auch mit den klassisch-avantgardistisch geschulten François Couturier und Giovanna Pessi. Alte Musik, neue Musik: Hier kommt alles in einem einfach mal vollkommen anderen Klanggebilde zusammen.
Patrick Krause, Qvest

The combination of accordion and nyckelharpa is an unusual one to begin with. But on this duo recording by French accordionist Jean-Louis Matinier and Italian nyckelharpa player Marco Ambrosini, it not only makes perfect sense, but it does so in a surprising variety of contexts. The pair flows effortlessly from baroque to classical music to folk tunes to spare improvisation to cinematic sweep, all of it stark and lovely. Two pristine voices exploring a range of dynamics in an intimate setting – this is the kind of project that benefits immeasurably from producer Manfred Eicher’s exacting ear. […] The range of inspiration on this disc results in a gorgeous array of moods poignantly expressed.
Shaun Brady, Downbeat

Die Kombination zweiter voll klingender Instrumente wie dem Akkordeon und der aus der Zeitgefallen anmutenden Nyckelharpa […] suggeriert ein ganzes Kammerorchester. […] die konzeptionelle Leistung der beiden Virtuosen ist gar nicht hoch genug zu bewerten. Viel schwerer wiegt jedoch der Umstand, dass es ihnen intuitiv gelingt, die Zeitungebundenheit jeder tief empfundenen musikalischen Empfindung zu manifestieren. Ein Album das emotional berührt, seine Mysterien aber erst nach mehrfachem Hören preisgibt.
Wolf Kampmann, Jazzthing

Marco Ambrosini gehört zu den bedeutendsten Solisten auf der Nyckelhapra, einer in der schwedischen Volksmusik beheimateten Fiedel. Gemeinsam mit dem Akkordeonisten Jean-Louis Matinier spielt er auf ‚Inventio‘ eine hochoriginelle Musik, die sich stilistisch jeglicher Einordnung entzieht. Barockes von Bach wird nahtlos mit Improvisationen verknüpft, in denen Tango-Nuevo-Elemente ebenso durchscheinen wie Minimal Music oder imaginäre Folklore. Dabei begeistert die klangliche Wandlungsfähigkeit von Ambrosini ebenso wie das dynamisch-expressive Spiel Matiniers, das immer wieder an den großen Astor Piazolla denken lässt.
Mario-Felix Vogt, Fono Forum

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