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About ECM

Gramophone, Editor's Choice

Schiff is on superb form both as soloist and accompanist in this well-balanced programme.
James Jolly, Gramophone

Die pianistische Wanderung führt nicht durch zerklüftete Berge, sondern durch milde Hügellandschaften, die manchmal durch den Mond in ein verzaubertes Licht eingehüllt werden. Eine solchermassen verzauberte Landschaft evoziert auch der erste Abschnitt der Violin-Fantasie. Yuuko Shiokawas facettenreiches Spiel lässt sowohl die träumerischen Nacht- wie die heiteren Tagseiten des rhapsodisch gefügten Werks hervortreten. Mit ihrer natürlichen, unaufdringlichen Virtuosität erweist sie sich zudem als eine ausgezeichnete Partnerin Schiffs.
Thomas Schacher, Neue Zürcher Zeitung

A masterly reconciliation of the Wanderer Fantasy's lyrical and volcanic contrasts. Schiff and Shiokawa's superb account of Schubert's C-Major Fantasy for violin and piano is no less impressive. Ethereal playing in the shimmering introduction and delicately sculpted phrases in the gypsy-style allegretto suggest the opposition of the spiritual and the earthly world. Luxuriant tone and loving attention to detail in the intricately woven variations on Sei mir gegrüsst reach a blazing climax in a gloriously triumphant conclusion.
Nicholas Rast, Daily Telegraph (Classical CD of the Week)

András Schiff vividly brings out the switches between classical poise, intensely romantic mood-painting and near expressionistic disruption; the key, I think, lies in the way he doesn't exaggerate any contrast, but makes each detail tell, so that the full range of the piece can be heard. .... Balance and lack of exaggeration inform the D934 Fantasie, too. From the start, when Shiokawa steals in above the piano tremolando, there's an air of magic. Her fine, silvery tone only rarely expands to a richer or more dramatic utterance, but her care not to overplay actually adds to the rich impression the performance gives. ... In short, interpretations of rare penetration and individuality: a must for the Schubert section in your collection.
Duncan Druce, Gramophone

Wieder einmal Schubert von Schiff. Waren die vergangenen Aufnahmen mit diesem genialen Pianisten schon Ereignisse darstellten und neben seinen Referenzeinspielungen von Mozart und Bach auf gleichem Niveau angesiedelt werden können, ist diese neueste Einspielung fast noch interessanter. ... András Schiff ist bravouröser Gestalter, einer, der in seinen Interpretationen die Feinheiten und Kleinigkeiten ebenso im Auge behält wie die überspannenden Bögen der großen formellen Anlage. Er weiss dieses schwer in einem Guss zu greifende Werk mit so viel Einfühlung zu gestalten, dass man vollkommen neue Seiten entdeckt. ... Eine CD, die man gehört haben sollte.
Carsten Dürer, Piano News

Jenseits der von Beethoven ausgetretenen Pfade, im Dickicht des Fantastischen, trifft András Schiff ihn, den Wanderer Schubert. Nicht dort, wo ihn Liszt vermutete, als er hinter vollgriffigen Akkorden und endlosen Oktavengängen ein ganzes Orchester heraus hörte und auch gleich hinein arrangierte. Nirgends setzt Schiff den pianistischen Meißel an, alles wird unter seinen Händen zu Klang. Die Intensität seines nur scheinbar bedächtigen Spiels gibt dem Schubert'schen Klaviersatz jene Dignität zurück, die unter Virtuosenpranken nur allzu oft zertrümmert liegt. ... Typisch ECM: zwei Fantasien - nur zwei Tracks auf der CD. Und eigentlich genügt es, den ersten vibratolos-zerbrechlichen Geigenton Yuuko Shiokawas zu hören, um zu ahnen, dass sich auch im zweiten Werk das Schubert-Wunder ereignen wird.
Juan Martin Koch, Neue Musikzeitung

In Schuberts Welt wird unter Tränen gelächelt. Doch es gibt nur wenige Pianisten, die so tief in seine Abgründe eintauchen wie András Schiff. Zwei gewichtige Werke Schuberts hat der Ungar aufgenommen: die Wanderer-Fantasie und mit Yuuko Shiokawa die Fantasie C-Dur für Violine und Klavier. ... Die Interpreten finden beim Melodiker Schubert auch im scheinbar Volkstümlichen die Verzweiflung: ohne bemühtes Gründeln mit einer Beseeltheit, der man selten begegnet. ... Wie Schiff das Adagio zum Psychogramm des Wanderers in einer kalten Welt formt, wie er das in der Nähe zur Sonate als Scherzo stehende Presto als doppelbödig entlarvt, zeigt ihn als überragenden Schubert-Deuter.
Michael Stenger, Stereo

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