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Cannes Classical Award 2002

Neben Hartmanns wohl bekanntestem Werk, dem "Concerto funebre", das Isabelle Faust zwischen zerbrechlichem Klage-Tonfall und stählerner Kraft pendeln lässt, wartet diese Veröffentlichung noch mit der Ersteinspielung des Zoltán Kodály gewidmeten Kamerkonzertes auf. Dessen Concerto-grosso-Struktur erfüllt Paul Meyer in den Tanz-Variationen mit musikantischer Virtuosität und in der abschließenden Fantasie mit einem magischen Sottovoce. Das Münchener Kammerorchester interpretiert Hartmann mit eindringlicher Gestik und einem großen dynamischen Spielraum.
Jörg Hillebrand, Fono Forum

Isabelle Faust gives a most persuasive and moving account, her technically flawless playing combining energy, passion and dramatic power with the utmost poise, sensitivity and expressive warmth. Her response to the work's extra-musical associations seems totally spontaneous and displays no sign of strict studio manners, thanks in no small way to the orchestra's sympathetic and keenly polished playing under Christoph Poppen's skilful direction. Such orchestral polish extends to the reading of Hartmann's Fourth Symphony, which incorporates a mix of influences ranging from Bartók to Webern; together with the Petersen Quartet Poppen's forces provide excellent support for the virtuosity of clarinettist Paul Meyer in this premiere recording of the lengthy and challenging Chamber Concerto. The quartet performs a largely expressive, atmospheric role and is sensitively attuned throughout to the work's wide range of moods.
Robin Stowell, The Strad

All three performances do Hartmann proud. Isabelle Faust's eloquent playing of the Concerto funebre draws maximum effect from extremes in mood and temperature. ... With fine sound and imaginative programming, ECM has here given us the ideal Hartmann primer. Let's hope that their collaboration with the Munich Chamber Orchestra will allow for further forays into the output of this great but still sadly unsung Munich master.


Rob Cowan, Gramophone

Die Musik von Karl Amadeus Hartmann ist Zeugnis unkorrumpierbarer menschlicher Aufrichtigkeit, darum des Aufbegehrens, des Trauerns über die Epoche von Krieg und Verbrechen. Ihr Klang ist lebendig geblieben im Gedächtnis der Nachlebenden. Besonders in Deutschland, natürlich. Dieser Komponist steht exemplarisch für die unnachsichtige Reflexion des düsteren, des katastrophischen 20. Jahrhunderts. ... Die Dramaturgie der CD genügt dem Anspruch einer Komposition. Aufs Violinkonzert mit seinem Choral der Resignation und der Sehnsucht folgt die vierte Symphonie von 1946, mithin das Lento assai eines leidenschaftlichen Streichergesangs im Wechsel von Aufschwung und Ermattung, verzweifelter Energiebündelung und ihren Zusammenbrüchen. Dann ein bisher wenig bekanntes Werk des heute legendären Münchner Komponisten: das Kammerkonzert für Klarinette, Streichquartett und Streichorchester von 1930/35. Kontrastreiche Dialoge in rauhem Tonfall oder tänzerischer Wildheit, mit virtuosen Variationen im Mittelteil und einem herb-melancholisch abschattierten Canto von Klarinette und Streichern als Finale.
Wolfgang Schreiber, Süddeutsche Zeitung

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