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About ECM

MIDEM Classical Award, Chamber Music category
Preis der deutschen Schallplattenkritik, Jahrespreis
Preis der deutschen Schallplattenkritik, Bestenliste 4/2004
Fono Forum, Empfehlung des Monats
Gramophone, Editor’s Choice
Stereophile, Recording of the month
Gramofon (Hungary), Klassisches Album des Jahres

Two master musicians explore Beethoven’s output for cello and piano: six sonatas and three sets of variations. They span Beethoven’s career and make for a fascinating and rewarding musical journey in a relatively compact way. Perényi and Schiff bring many years of practical experience to bear and it shows in every bar. A masterly survey.
James Jolly, Gramophone

The pairing of instrumental personalities is the source of the richness in these works and the key to their success in performance. And here these two Hungarians, both in their 50’s, seem to have found much common ground, both in their aggressive, assured playing and the way in which both men were obviously dedicated to bringing something new out of these very familiar works. …
Another challenge is the notion that either the cello or the piano is meant to be the minor voice. … In this recording, both instrumentalists are equal partners; the balance in these surprisingly elegant interpretations is extraordinary. … As with all ECM recordings, the sound is full-range, crisp and defined – the sonorities of the cello have rarely been this well recorded.
Robert Baird, Stereophile

In every respect this is an extraordinary release. Stylish, virtuosic and utterly free of mannerisms, it goes to the heart of the quintessential Beethoven. Moreover, it is more 'complete' than most other traversals of this repertory in its inclusion not only of all three sets of variations that Beethoven composed for cello and piano, but also the less frequently heard arrangement he made for that combination of his Op. 17 Horn Sonata. … This release should be heard by anyone interested in the repertory.
Mortimer H. Frank, International Record Review

The cellist Miklos Perényi and the pianist András Schiff combine a warm sound with a consistent sense of striving, a relish for dialogue and a wide colour range.
Stephen Pettitt, Sunday Times

Chez ECM, le classique a de beaux jours devant lui. La preuve avec cette intégrale des œuvres pour violoncelle et piano de Ludwig van Beethoven. L’équilibre est parfait entre le piano limpide d’András Schiff et le violoncelle terrien de Miklós Perényi. Sonates et variations s’envolent, s’imposent l’air de rien, sans inutiles coups d’éclat. Une référence incontournable.
Fabrice Gottraux, Tribune de Genève

Schiffs unangestrengt klarer Klavierton, seine technische Prägnanz und seine Fähigkeit, gleichsam sprechend zu phrasieren, trifft auf Perényis uneitle Noblesse, dessen virtuosen Spielwitz und imponierende Klangfarbenphantasie. So entstehen die frühen Sonaten sowohl aus der klavieristischen Brillanz des jungen Beethoven als auch aus dem Geist cellistischer Emanzipation. Perényi antwortet nicht nur selbstbewusst auf Schiffs pianistische Fragestellungen, sondern wird selbst zum geistvollen Inspirator. ... Für die späten Sonaten entwickeln Schiff und Perényi eine herbe, auch knorrige, doch stets klangreiche Vitalität. Und die Variationszyklen werden zu aufregenden Expeditionen ins Reich Beethovenscher Dialogkunst. Außerdem bieten Schiff / Perényi noch Beethovens Hornsonate Op. 17, die der Komponist selbst auf das Cello übertrug, mit solch überlegenem Parlando, dass man sich fragt, wieso dieses elegant-melodiöse Stück nicht zum festen Cellorepertoire zählt.
Harald Eggebrecht, Süddeutsche Zeitung

Mit Schiff und Perényi haben sich Meister ihres Instruments, Meister der musikalischen Rhetorik und der Konzentration gefunden. Es macht einfach staunen, mit welcher Prägnanz und kristallinen Klarheit Schiff den Klavierpart dieses Werkkomplexes darstellt, wie er ihn unter permanente Spannung setzt und seinen Strukturen durchleuchtet. Hier sind zwei Musiker zusammengekommen, deren Übereinstimmung ganz aus dem Inneren kommt; sie erreichen ein Maß an musikalischer und mentaler Nähe, die man kongenial nennen kann. ... Eine in ihrer Geschlossenheit und gestalterischen Tiefe faszinierende Neueinspielung, die auch klanglich keine Wünsche offen lässt.
Norbert Hornig, Fono Forum

Dass András Schiff, der sein pianistisches Metier gern in übergeordneten Zusammenhängen erkundet, ebendieses streckenweise experimentelle Konvolut attraktiv findet, verwundert nicht. Denn gerade Beethovens fünf Klavier-Cello-Sonaten zeigen die gleiche Entwicklung, welche die zweiunddreißig Klaviersonaten durchlaufen haben, die Schiff gerade chronologisch aufführt und aufnimmt. Und in dem Cellisten Miklós Perényi, wie er selbst gebürtiger Budapester, hat er schon vor Jahren einen gleichgestimmten Partner gefunden. Diese Vertrautheit ist jedem Takt der großartig beredten Beethoven-Einspielung anzumerken – im zwanglosen, doch jederzeit hellwachen Dialog, in dem jeder Ton, jede Farbe, jeder Akzent von Spielwitz, Klangphantasie, Tiefsinn und Aufsässigkeit spricht.
Ellen Kohlhaas, Frankfurter Allgemeine Zeitung

Ein früher Händel-Verehrer war Beethoven. Der Pianist András Schiff und der Cellist Miklós Perényi wiederum sind Beethoven-Verehrer und haben nun dessen Gesamtwerk für Klavier und Cello eingespielt – von den ziemlich leichtgewichtigen Variationen über ein Thema aus Händels Oratorium „Judas Maccabäus“ bis zu den radikalen späten Sonaten. Das stilistische Spektrum ist enorm, die interpretatorische Haltung dagegen ausgesprochen kompakt. Mit schlankem, unpathetischem Klang spielen Schiff und Perényi, sicher im eigenen Ausdruck und vertraut im Dialog. Wo es sein muss, werden sie dramatisch oder gar schroff, wo es sein darf, auch einmal witzig. Beethoven war es ja auch.
Susanne Kübler, Tages-Anzeiger

Schiff und Perényi sind die Virtuosen der Empfindsamkeit, und sie sind, vor allem Schiff, die Inkorporation jenes imaginären instrumentalen Virtuosen, der Ende des 18. Jahrhunderts in die Welt hineinschaute, um sich bald darauf in ihr umzutun. Von einer Vitalität, von einer Frische des Zwiegesprächs und von einer schier visionären Energie ist diese Aufnahme, die einen förmlich hinfort reißt aus dem Alltag. Und man kann und will gar nicht begreifen, warum diese Beethoven’schen Werke für Klavier und Violoncello nicht weit häufiger den Konzertsaal erobern. „Welche Wonne, welche Lust!“, möchte man, unter Zuhilfenahme eines anderen Genies, auf der Stelle ausrufen.
Jürgen Otten, Rondo

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