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Preis der deutschen Schallplattenkritik, Bestenliste 1/2006

Schiff’s acute attention to Beethoven’s subito dynamics and inner voices brings unusual intensity to passages … Schiff proves equally capable of conveying the music’s implicit drama within a few short strokes. Notice how he eases his way into the first movement’s opening measures as if sneaking on stage, timing out the rests a split second longer than they’re notated… Schiff’s absorbing interpretations shed fresh light on thrice-familiar works and are guaranteed to grow on you.
Jed Distler, Gramophone

His brilliant articulation in the allegros, prestissimo and minuets and scherzos brings a pristine clarity to this much-played music. … It is rare to hear such crisp fingerwork and unmuddied textures on the modern piano. Throughout the series, Schiff will use a Steinway for the more virtuosic pieces and a Bösendorfer for works that require a heavier sonority. If the results match this volume, we are in for a memorable and individual cycle.
Hugh Canning, Sunday Times

Early Beethoven is maybe the toughest Beethoven to pull off: His ideas aren’t always as compelling as those in his later music, and he has trouble saying what he means. You’d never think so, however, from András Schiff’s superb first instalment of the Beethoven piano sonatas. The performances have the grace he brings to Mozart and the economy of expression he brings to Bach, plus his usual radiant tone.
David Patrick Stearns, Philadelphia Sunday Inquirer

Im Konzertsaal ist er gerade mittendrin, auf CD hat er gerade damit begonnen: András Schiff stellt sich dem Klaviersonatenwerk Beethovens. ... Einer wie Schiff, inzwischen fast ein Philosoph des Klaviers, ist zu skrupulös, um solches nur der Vollständigkeit willen anzufangen. Einst hat er Schuberts lange vernachlässigtes Klavierwerk wieder mit entdeckt und in seiner Gesamtheit neu zu bewerten gewusst. Von dem jetzt erschienenen ersten von acht Doppel-CD-Alben zu urteilen, lässt sich für Beethoven ähnlich Aufregendes erhoffen. ... Schiffs Spiel atmet gleichzeitig Witz und Delikatesse, Intelligenz und Wagemut, Überlegtheit und Spontaneität. Schiff wollte „in diesen Anzug erst hineinwachsen“, jetzt sitzt er scheinbar wie angegossen. Alles wirkt frisch, nichts erzwungen. Dabei bleibt Schiff seiner sachlich entwaffnenden Art treu.
Manuel Brug, Die Welt

Schiff ist von dem einzigartigen Wagemut besessen, diese 32 Sonaten live einzuspielen. Wieder vertraut er auf sein geliebtes Zürich... Vor allem aber vertraut er auf die Mischung aus rationaler Steuerung und Live-Intuition, auf die Balance von Sicherheitsbedürfnis und Künstlerlust. Schiff ist am Klavier der Idealfall des fantasievollen Konservativen. Es wird, so kann man schon jetzt hochrechnen, ein Zyklus werden, dem wir die genaueste Beaufsichtigung schenken sollten, denn der Beginn ist spektakulär. Schiff lässt nichts leichthin geschehen, er gewährt die Ruhe großer Flächen, die Entwicklungskraft von Prozessen, die Überfallkraft von Pointen.
Wolfram Goertz, Die Zeit

András Schiff hat lange gewartet, bis er die zweiunddreißig Klaviersonaten Ludwig van Beethovens auf dem Podium (und für die Platte) in Angriff nahm. ... Nun ist die erste Doppel-CD erschienen und man kann nicht genug staunen über den Reichtum an Nuancen, der hier in den drei frühen Sonaten op. 2 und im halbstündigen Großwerk in Es, op. 7, geboten wird. Wer diese Aufnahme mit den Noten in der Hand verfolgt, der wird keine Eigenmächtigkeit gegenüber dem Text feststellen. Jedes Fortepiano, jedes Sforzato, jedes Staccato und jedes Legato ist hier an seinem Platz – ernster kann man den Komponistenwillen kaum nehmen. Zugleich erfährt jede Phrase ihre ganz eigene Deutung, erscheint in je eigenem Licht. ... So bekommt das große Ganze und jedes Detail auf unverwechselbare Weise die Aufmerksamkeit, die es verdient. Man kann auf das Fortschreiten dieser Gesamtaufnahme gespannt sein.
Michael Gassmann, Frankfurter Allgemeine Zeitung

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