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Lonquich verleiht in seiner atemberaubend sichren Schumann-Lektüre den teils extremen polyphonen Verschachtelungen klare Konturen und folgt mit klanglichen Schattierungen den harmonischen Besonderheiten, spürt aber vergleichbaren Kennzeichen auch in seiner feinnervigen, auf Tastatur und Klavierinnenraum bis in dynamische Grenzregionen ausgeloteten Holliger-Interpretationen auf, wodurch in beiden Fällen die Tendenz zur gedanklichen Überschreitung des Instruments deutlich wird.
Stefan Drees, Musik der Zeit

His discreet pedaling and voicing permit every melodic strand to be heard, even against dense accompaniments (Nos. 3, 5, and 7); his fast, dotted rhythms are unusually tight (Nos. 5 and 8); he plays in long phrases and often makes us unaware of bar lines (Nos. 2 and 4); his slow tempos are never excessively so (although No. 6 verges on this, but it is so heartbreakingly beautiful that no Schumannian will complain). He is also alert to the quirky qualities of the work without exaggerating them (Nos. 3 and 8 are complete triumphs), and his virtuosity is unbridled (Nos. 3 and 7). He even makes Schumann’s long tied notes audibily resolve during the pianissimo ending of No. 4. And, unlike most pianists, he follows Schumann’s first edition (1838) and does so very persuasively.
Charles Timbrell, Fanfare

Was für ein Moment, wenn dann das verhuschte letzte Kreislerianum „schnell und spielend“ in die Tiefe auströpfelt – und gleich darauf aus dieser Tiefe eine heftige Tonkaskade emporschießt, immer wieder abrupt abbricht, scheinbar ihrem eigenen Nachhall nachlauscht. Als hätte der Schweizer Heinz Holliger diese dunkel getönte, im Duktus Schumann nicht unähnliche „Partita“ (1999) eigens für diese Kollision mit dem romantischen Vorbild geschrieben.
Carsten Fastner, Falter

Robert Schumann: Kreisleriana, Heinz Holliger: Partita – Lonquich gelingt nun das Kunststück, diese beiden doch unterschiedlichen Werke zu verbinden. Er betont dabei weniger das Versponnene, sein Kreisler ist kein so leichtfüßiger Tänzer, wie man ihn sonst hört. Vielleicht wirkt seine Interpretation sogar mehr erden. Dadurch aber vermag Lonquich die Energien zu bündeln – was wiederum Holligers Musik zugute kommt. Die Obsession in der Fuge und in der Chaconne etwa entsteht nicht durch Kraftentladung, sondern durch innere Spannkraft: Sprengkraft durch Anbindung gleichsam.
Thomas Meyer, Schweizer Musikzeitung

Lonquich rithly favours the original Kreisleriana over Schumann’s 1849 revision, smoothing out eccentricities that are also subtleties, for it offers a deeper bond with Holliger’s adventurousness. The latter’s imposing Partita includes a substantial fugue and longer chaconne, as well as two intermezzi called Sphynxen für Sch, homages to the Sphinx ciphers in Schumann’s Carnaval, but utilising the inside of the piano.
Paul Driver, Sunday Times

Alexander Lonquich (…)spielt Schumanns „Kreisleriana“ in der Erstausgabe von 1838, möchte deren ganz eigenen Charakter herausstellen – extremer, kühner, kontrastreicher, zerrissener als die zwölf Jahre später entstandene Überarbeitung, von der heutige Pianisten meist ausgehen. Was für ein Moment, wenn dann das verhuschte letzte Kreislerianum „schnell und spielend“ in die Tiefe auströpfelt – und gleich darauf aus dieser Tiefe eine heftige Tonkaskade emporschießt, immer wieder abrupt abbricht, scheinbar ihrem eigenen Nachhall nachlauscht. Als hätte der Schweizer Heinz Holliger diese dunkel getönte, im Duktus Schumann nicht unähnliche „Partita“ (1999) eigens für diese Kollision mit dem romantischen Vorbild geschrieben.
Carsten Fastner, Falter

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