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Diapason d’or
Preis der deutschen Schallplattenkritik, Bestenliste 4/2009
Pizzicato, Supersonic

Zehetmair employs an astonishing dynamic range, articulated by a glittering array of lifted and legato bow strokes that tickles both the ear and the imagination. He relishes the music’s manic virtuoso chuckling, and even throws a few extra tricks of his own into the mêlée.
Julian Haylock, BBC Music Magazine

Zehetmair has the flamboyance required, from the mind-boggling spinato of the opening Andante and the scurrying glissandi which open the Agitato, both pieces blizzards of bowing industry, to the spidery pizzicato. He inhabits these pieces naturally, seeking out the most expressive nuances of touch and tempo in each bar of the music.
The Independent

Zehetmair has the capacity to bring character and spirit to the music, and to show that there is more to it than mere circus acrobatics.
Geoffrey Norris, Daily Telegraph

Zehetmair brings all his love of danger and modernity to Paganini’s 24 Caprices for solo violin – early 19th-century pieces fiendish enough to have been written by the Devil. … Each in the set brings its own revelations and beauties. … Zehetmair is Vulcan, the god of fire.
Geoff Brown, The Times

Jede der Capricen erscheint als Charakterstück. Zehetmairs furchtlos unkonventioneller Blick auf diese Musik gewinnt an Zauber nicht in strahlend aufpolierter Virtuosität, sondern in fahlen Zwischentönen, einer oft bizarren Zerrissenheit. … Kann sein, Paganini klingt bei anderen Geigern manchmal „schöner“. Hier findet man Wahrheit.
Martin Wilkening, Frankfurter Allgemeine Zeitung

So steht hier, trotz fulminanter Instrumentaltechnik, nicht Zurschaustellung von Leistung im Vordergrund – Zehetmair nutzt die unerhörte Aufgabenstellung für ein großes instrumentales Theater, das sein Publikum mit Suggestion und Dramatik in ihren Bann schlägt. Der Held jubelt und droht, haucht und seufzt, er stößt sich, wenn es der Moment erlaubt, ab vom strengen Text und wird ihm in der freien Rezitation doch nicht wirklich untreu. Ganz im Gegenteil: Könnten wir zurück in Paganinis Zeit, wir würden uns nicht wundern, den Italiener so spielen hören wie hier seinen deutschen Kollegen.
Raoul Mörchen, Rondo plus

Die Einspielung mit Thomas Zehetmair eröffnet … spannende und längst überfällige neue Perspektiven. … Er spielt die Ausdrucksextreme aus und vermittelt mit seiner vielfältig variierten Tongebung und seiner dynamischen Schattierungskunst ein doppelbödiges, differenziertes Bild einer zugleich dämonisch-entfesselten und fragilen Musik. Und nicht zuletzt verhilft Zehetmair dem improvisatorischen Charakter der Capricci wieder zu seinem Recht. … All dies ist nicht nur klug gedacht, sondern auch geigerisch brillant umgesetzt – ein „Ohrenöffner“ ersten Ranges.
Felix Meyer, Neue Zürcher Zeitung

Er profiliert sich nicht als Schöntuer. Er meidet konsequent alles jubilierend Glatte und lässt keine Honigsüße aus den Terz- und Sextparallelen tropfen. Ihn interessiert vielmehr das Gefährdete, das Waghalsige und Krankhafte, das in den Stücken rumort. Zehetmair entdeckt den Verzweiflungston in den Capricen: Hier improvisiert ein Getriebener berserkerhaft gegen eine große Leere an. … Er setzt dem Virtuosentum die gezackte Wahnsinnskrone auf. Er überdreht die Tempi, die Springbogenexzesse rückt er in die Nähe des surrealen Gefuchtels, die hohen Töne pfeifen wie vom Jenseits her. Was nicht bedeutet, dass Zehetmair die Stücke nicht bewältigt, im Gegenteil.
Claus Spahn, Die Zeit

Zehetmair geht immer exzentrisch aufs Ganze, scheut nie das Risiko. Das macht sein Spiel so spannend. Technische Höchstschwierigkeiten meistert er rasant, eigene Verzierungen und Variationen lassen seine Interpretation noch zirzensischer erscheinen. Eine sensationelle Aufnahme, nur ganz wenige Geiger auf der Welt können hier mithalten.
Norbert Hornig, Fono Forum

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