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Tradition und Visionäres – dieses „harmonische“ Spannungsgeflecht Bergs scheint geradezu wie geschaffen für die Sopranistin Juliane Banse zu sein. Suggestiver Überschwang und beklemmende Enge, anmutige Idylle und bedrängende Natürlichkeit sind nur einige von Banses Ausdrucksgesängen macht. In vollkommenem Einklang ist sie dabei mit dem Pianisten Aleksandar Madžar, der die Intensitätsskalen feinnervig in farbfacettenreiche Energiepartikel aufspaltet.
Guido Fischer, Rondo Magazin

Die Sopranistin Juliane Banse, deren Karriere sich abseits des Medien-Hypes vollzieht, hat Lieder von Berg und Hartmann, der einige Zeit Bergs Schüler war, zu einem spannenden Programm zusammengestellt. […] Banse singt die Berg-Lieder, die ihre Herkunft von Strauss und Debussy nicht verleugnen, mit geschmeidiger Wort- und Tonnuancierung – ganz unsentimental, aber mit dem nötigen schwärmerischen Aufschwung. In Hartmanns grüblerischem Bekenntniswerk, in dem auch der Begleiter Aleksandar Madzar seine Vorzüge beweisen kann, beeindruckt sie mit vielfältigen Modulationen des Ausdrucks und einer dramatischen Stimmführung, die noch die extremste Höhe sicher bewältigt.
Stuttgarter Zeitung

Separated by 18 years, Alban Berg’s two settings of Theodor Storm’s poem Schliesse mir die Augen beide neatly articulate his composing career. … Each is a jewel-like miniature, in which Juliane Banse invests exquisite expressiveness. She precedes them with the Seven Early Songs together with another nine of those Jugendlieder, in which the influences of Brahms and Wolf, as well as Strauss and Debussy, regularly float to the surface.
Karl-Amadeus Hartmann’s cantata is far less familiar, though. … In this version, with its wide-ranging soprano part and virtuosic piano accompaniments, which Aleksandar Madžar manages superbly, it becomes less a memorial to just one great composer than to a whole culture; Banse is simply in a class of her own with music like this, fiercely declamatory when required, but tenderly and touchingly entreating, too.
Andrew Clements, The Guardian

Ein Top-Liedrecital,
Hans-Dieter Grünefeld, Musik & Theater

Die frühesten Kompositionen des 19- bis 24-jährigen Alban Berg … sind überwiegend Lieder. Von den 55 während des Studiums bei Schönberg entstandenen Liedkompositionen sind hier 17 zu hören. … Man fühlt sich des Öfteren an Richard Strauss erinnert, große Bögen und Aufschwünge, Gefühlsinnigkeit mit Ornament, Jugendstil. Hartmanns Gryphius-Kantate „Lamento“ geht auf die dreißiger Jahre zurück… Ihre neobarocke Formensprache verlangt deklamatorische Überzeugungskraft, die der phänomenalen Juliane Banse und ihrem Partner ebenso zu Gebote steht wie die so anders gelagerten lyrischen Aufschwünge beim jungen Berg.
Franz Cavigelli, Neue Zürcher Zeitung am Sonntag

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