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Gut gepflegte Stimmen wie die der Hilliards altern nicht. Die Stimme von James, dem Einzigen, der schon seit der Gründung des Ensembles dazugehört, trägt bis heute immer noch ihre gelbe Werther-Weste. Und hört man den Hilliards zu, am besten mit guten Kopfhörern, wie sie da auf ihrem neuen Album wieder einmal sehr alte und sehr neue Musik miteinander kreuzen, beides mit Mitteln höchster vokaler Perfektion, in der hilliardtypischen, leicht fließenden Eleganz – dann sieht man vier blonde, schöne, smarte Jünglinge vor dem inneren Auge, wie sie gerade Handstandüberschlag, Salto und Pyramidenbau üben, auf einer frisch gemähten Sommerwiese.
Eleonore Büning, Frankfurter Allgemeine Zeitung

Nothing sums up the bold apparoach to repertoire better than this CD which mixes Italian Renaissance madrigals with Roger Marsh’s 2008 vocal work ‘Il Cor Tristo’ – setting parts of Dante’s ‘Inferno’ to austere chanted chords from which single voices break out. Grim words; haunting music; masterly performance.
Richard Morrsison, The Times

Der Brite Roger Marsh hat für die Hilliards Texte aus Dante’s ‘Inferno’ vertont und dabei geschickt Kompositionstechniken aus der Renaissance mit einem modernen Idiom verquickt. Die Übergänge zu Petrarca-Vertonungen mit Madrigalen von Bernardo Pisano und Jacques Arcadelt aus dem 16. Jahrhundert klingen wie nahtlos angefügt und zeigen die Flexibilität der vier Sänger. Während Marshs düstere Danteverse mit theatralen Mitteln und Abstufungen zwischen Singen und Sprechen spielen, hellt die fließende Linienführung der Madrigale mit ihren überraschend modernen Harmonieführungen die Szenerie immer wieder auf. Das Hilliard Ensemble präsentiert das im warmen Hall des Raums mit Inbrunst und Lebendigkeit.
Uwe Schneider., Crescendo

Auch nach 40 Jahren haben die Hilliards ihre Entdeckerfreude bewahrt. Lustvoll kosten sie die Grenzbereiche aus, in die Roger Marsh die Sänger treibt. Das Spektrum seines textnah vertonten Dante-Zyklus ‚Il cor tristo’ reicht von weich geflüsterten Klängen über theatralische Deklamation bis zum exaltierten Rufen. Dabei treten einzelne Sänger aus dem Gesamtklang heraus und zeigen ihr solistisches Potential, um sich anschließend wieder in das Ensemble einzufügen.
Marcus Stäbler, Fono Forum

Marsh’s language is expressive – words set syllabically, the texture largely chordal, the rhythms declamatory. That makes the work sound austere, but the effect is compelling and deeply moving, especially given this finely controlled but dramatic performance.
Stephen Pettitt, Sunday Times

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